Einst herrscht die Welt ein magisch Stück
Ein schwarzes Herz, durchpumpt von Tück
Das Volk war schwach, das Herz war stark
Wollt ebnen aller Weg ins Grab
Denn es war ganz vom Tod verätzt
Sodass es bald die Welt zersetzt
Gab frei die Pest und Kriege
Solch ohne Heil und Siege
In sein rußschwarzes Schloss aus Stein
Kam kein Mensch zum Erlösen rein
Gebaut in einem Höllenmeer
Gabs keinen Weg für jemands Heer
So hätte man wohl bald verloren
Wär nicht eine Idee geboren
Rief Geister an, fünf an der Zahl
Die nehmen sollten alle Qual
Man gab den Wink, sie stießen vor
Sperrt auf der Rettung wartend Tor
Flogen in die Burg des Wahn
Umzingelten das Hassorgan
Und einer nach dem andern schwor
Die Zauberkraft aus Nichts empor
Der Wassergeist brach weiße Wellen
An denen sollt das Herz zerschellen
Der Erdengeist schoss Felsen schwer
Aufs Herz mit Wucht wie ein Gewehr
Der Feuergeist mit Funkenstürmen
Verbarg das Herz in glühnden Türmen
Der Windesgeist die Luft zerschlug
Und Donner durch das Herzen trug
Doch als der Lichtgeist Lichter spuckt
Das Herz voll Schmerz zusammenzuckt
So ihm entfuhr ein heller Schrei
Des Lebens Werk war wieder frei
Der Ton ertönt von Ost nach West
Von Nord nach Süd, der Laut hieß Fest
Verschwand die Pest, der Krieg, die Not
Man jubelte, der Tod ist tot!
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Ja… Teilweise sind die Reime ein bisschen doof, aber was solls.
In der vorletzten Strophe waren ursprünglich noch zwei weitere Verse enthalten; die haben mir allerdings so gut gefallen, dass ich sie hier ausgebaut und dafür als Grundlage für ein anderes Gedicht benutzt hab. Aber ich denke, inhaltlich klappts auch so…