Sehr weit entfernt, da gab es mal
Ne hübsche Welt, die war
Komplett aus Glas geschaffen
Durchscheinend somit gar.
Wie hierzuland’ ein Ball, so groß
Nein, klein muss man wohl sagen
Und auch so rund, doch halt aus Glas
Und ab und an beschlagen.
Auf diesem Ding, da lebte es!
Die gläsernen Personen
Vollführten dort ihr Tagewerk
Essen, schlafen, wohnen.
Sie schliefen nur auf Splittern ein
Sie aßen nur Quarzsand
Bewohnten glüh’nde Birnen
Mit durchsichtiger Wand.
Und wenn man mal zum Örtchen musst’
Dann war da, ist ja klar
Glaswolle in der Schüssel
Die wegzuspülen war.
So war man lange glücklich
Ganz ohn’ private Sphäre
Und wär’s noch immer, wenn da nicht
Der Schrott gewesen wäre.
Ganz ohne Hast getrieben kam
Ein Raummüll-Stück, ein Tank
Man klirrt’ und barst entsetzt vor Angst
Die Panik war, ja, blank!
Zwar nichts davon half letztlich
Der Schrott schier überrollt’
Die fragile Gesellschaft, doch
Vielleicht war’s so gewollt.
Man frag’ sich bitte nur einmal
Welch Volldepp macht ’ne Welt
Die aus ’nem Stoff wie Glas besteht
Der keinen Müll aushält!
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Hmmm… Bin ich nicht ganz zufrieden mit irgendwie *achselzuck*. Find’s ein klein wenig langweilig… Andere Meinungen? *g*
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Übrigens darf die Kommentarfunktion gerne benutzt werden! *g*
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Heut Abend werd ich den Laptop einpacken; morgen früh wird die Kiste dann abgeholt zwecks Reparatur. Der Bildschirm is hinüber… Mal schaun, wann ich ihn dann wieder hierhab. Hoffentlich bald ^^. Bis dann jedenfalls.
4. January 2008 at 7:33 pm |
so…Du findest das Gedicht ein wenig langweilig? Hmm du hast so einen Sprachstil, da muss ich immer ein wenig denken an einen Opa, der im gemütlichen (Schaukel)stuhl sitzt und seiner Enkelin was erzählt…
es ist nicht ultra-verdichtet…(So Sätze wie: Durchscheinend somit gar;Dann war da, ist ja klar) das macht ihn lang, den Text…
Ich fürchte dass ist einfach dein Stil…
So….was mich nur stört…
1.Auf diesem Ding, da lebte es!
Die gläsernen Personen
Vollführten dort ihr Tagewerk
Essen, schlafen, wohnen
Das “da lebte es” ist sowieso ein schon sehr unsauberer Reim und-finde ich-inhaltlich nicht 100% richtig…da würd ich entweder: Da lebte was oder, noch besser, da lebten SIE schreiben….Mein Vorschlag
2. Ich find den letzten Teil, wo so etwas kommt, anscheinend der Müllwagen, ein Müll-aufräum-Ding oder so, den könntest du sprachlich etwas besser ausgestalten damit mehr klar wird was da egtl passiert…den fand ich so etwas schwammig….
3. Statt
Ganz ohn’ private Sphäre
würd ich lieber einfach “Ganz ohne Privatssphäre” schreiben….kommt doch vom Versmaß auch hin oder? *nachzähl* klingt meiner Meihnung nach nicht ganz so verdreht….:-P
So okay das war jetzt alles mein Mecker….
Aber ich finds gar nicht soo schlecht, vllt ein wenig lang-weilig, ist vllt etwas lang geraten der Text, aber ansonsten…ganz süß, die Beschreibung mit der Glaswolle und so
lg, linda
4. January 2008 at 7:47 pm |
wieder danke für den tollen kommentar ^^
die befürchtung, dass das mein stil ist, ist wahrscheinlich richtig
1. der reim kann insofern nicht unsauber sein als dass da überhaupt kein reim ist! *g*
inhaltlich nicht richtig.. hmm… ‘was’ klingt zu dada-mäßig *find*… ’sie’ würde gehn, aber mit meinem inhaltlichen gedanken nicht ganz zusammenpassen. ‘es’ ist für mich insofern da angebracht, als dass danach ein ! kommt und im nächsten vers ein neuer satz beginnt… man könnts auch anders machen, stimmt, und es wär genausogut, ja, aber ich hab mich halt hierfür entschieden *g*
2. das klingt absichtlich so stumpf
schwammig… hmmm… wenn mans so nennen will… beabsichtigt war eher ein ’spannende situation, stumpf erzählt’, wenn du verstehst
3. war in meinen gedanken auch im gespräch, ja, wurd dann aber abgelehnt, weils mit der sprachmelodie nicht gepasst hat. jetzt ist ‘va’ betont, bei deinem vorschlag wär ‘pri’ betont. und da man normalerweise schon das ‘vats’ betont bei dem wort hab ichs so gemacht, damit mans sinniger vorlesen kann. der satzbau bzw die wortwahl musste drunter leiden, stimmt, aber ich mochts so lieber.
danke, joa, bestärkste mich in meiner vermutung *g*
regrüße, dresi