Es fließt in meinen Venen
Der rote Lebenssaft
Durch seine Röte bin ich
Er spendet mir mein’ Kraft
Mehr’re Male stach man mir
In meine Armesbeug’
Und raubte mir durchs spitze Ding
Das wicht’ge rote Zeug
Erst stach er ‘nein, dann zog er dran
Dass sprudelte es los
Hinaus aus meinem Adernetz
Hinein in d’ Plastikdos’
Er nahm es ab und legt’ es fort
Doch war es nicht zuende
Die nächst’ Ampulle steckt’ er dran
Und füllt auch sie behände
Nach drei Behältern war es aus
Er zog die Nadel aus mir raus
Bedankt’ sich nett und ging hinfort
Zu bring’ ’s an einen andern Ort
Wo man’s beguckt’ und untersucht’
Und ganz genau erkundet’
Ob in meinem Blute
Ich quasi wär’ verwundet.
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Vom 31. August ‘07. In der ersten Deutschstunde nach den Ferien geschrieben und uraufgeführt.
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Nachher pack ich den Laptop wieder ein; sollte dann morgen abgeholt werden.