Fräulein Amok in der Ecke
Dreht die Augen nie zur Wand
Starrt nur stumm aus dem Verstecke
Unbedacht, fast unbekannt
Doch bisweilen braucht es Futter
Aus den Schatten schnappt sie zu
Nimmt sich Kinder einer Mutter
Daut in Lähmung, starrt in Ruh
Fräulein Amok in der Ecke
Dreht die Augen nie zur Wand
Starrt nur stumm aus dem Verstecke
Unbedacht, fast unbekannt
Doch bisweilen braucht es Futter
Aus den Schatten schnappt sie zu
Nimmt sich Kinder einer Mutter
Daut in Lähmung, starrt in Ruh
17. March 2009 at 8:21 pm |
Das gefällt mir sehr. Gute Sache, Dinge wie ‘Amok’ zu personalisieren. So wird das für ein Gedicht nutzbar. Man merkt Entwicklung hier im Blog. Kompliment.
21. March 2009 at 9:46 pm |
Stimme Björn da voll und ganz zu! Mein Kompliment ebenfalls!
31. March 2009 at 3:25 pm |
Besten Dank für die Blumen, ihr zwei – ich weiß sie sehr zu schätzen. Tatsächlich stehen sie in einer dunkelbunten Vase auf meinem Nachttischchen und recken die Köpfe zum Licht, das heißt zur Nachttischlampe. Ich hoffe, dass der Strom nicht ausfällt; sonst seh ich schwarz für die farbenfrohen Schönheiten.